Was tun gegen Schimmel?
Das Wichtigste zusammengefasst
- Schimmel entsteht durch hohe Luftfeuchtigkeit, schlechte Belüftung und bauliche Mängel, die Feuchtigkeitsansammlung und Kondensation begünstigen.
- Regelmäßiges Stoß- und Querlüften hilft, überschüssige Feuchtigkeit abzuführen und Schimmelbildung zu verhindern.
- Lüftungsanlagen sichern dauerhaften Luftaustausch und bieten damit eine effektive Lösung zur Schimmelprävention.
Schimmel, Schimmel, Schimmel. Wo immer Sie auch hinschauen, nichts als Schimmel in der Wohnung… Naja okay, vielleicht ist es nicht so schlimm, doch ist eine Wohnung erstmal mit Schimmel befallen, ist es vielleicht nur eine Frage der Zeit, bis dieser sich weiter ausbreitet – schließlich wächst Schimmel nicht einfach nur durch Zufall.
Oft bleibt Schimmel auch noch hinter der Wand oder unter der Tapete unentdeckt und Sie erfahren ziemlich schnell, dass es sich hierbei um mehr als nur ein optisches Problem handelt. Die vom Schimmelpilz verbreiteten Sporen gelangen über die Luft in unsere Atemwege und können erhebliche gesundheitliche Risiken mit sich bringen – darunter allergische Reaktionen, Atemwegsbeschwerden und Asthmaanfälle. Besonders von diesen Sporen gefährdet sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem.
Doch nicht nur die Gesundheit leidet unter Schimmel! Feuchte Wände, abblätternde Farben und bröckelnder Putz sind alles häufige Folgen eines langanhaltenden Schimmelbefalls. Es muss wohl nicht gesagt werden, dass es sich nicht wirklich komfortable in einem von Schimmel befallenen Gebäude wohnt, weswegen Sie als Mieter auch das Recht auf Mietminderung prüfen sollten. Falls Sie die durch Schimmel langfristig entstandenen Schäden jedoch beheben wollen, müssen Sie zur Sanierung und Instandhaltung wohl eher tief ins Portemonnaie greifen.
Doch wie entsteht Schimmel überhaupt? Wie kann Schimmel denn am besten verhindern? Und wieso sind insbesondere Lüftungsanlagen ideal hierfür geeignet? All das erklären wir Ihnen hier.
Wie entsteht Schimmel?
Viele Haushalte haben mit der Entstehung von Schimmel zu kämpfen, wobei die Ursachen vielfältig sein können. Um diesen effektiv vorzubeugen, ist es wichtig zu verstehen, wie Schimmel überhaupt entsteht. Drei wichtige Faktoren spielen hierbei eine entscheidende Rolle:
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Hohe Luftfeuchtigkeit
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Unzureichende Belüftung
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Bauliche Mängel
Hohe Luftfeuchtigkeit und unzureichende Belüftung
Viele alltägliche Aktivitäten im Haushalt wie das Kochen, Duschen oder Trocknen von Wäsche verbreiten Feuchtigkeit in Ihrer Wohnung und bilden bei unzureichender Belüftung ideale Bedingungen zum Wachstum von Schimmel. Besonders in kalten Monaten, in denen Fenster seltener geöffnet werden, schlägt sich die Feuchtigkeit in der Raumluft an kalten Oberflächen nieder und eignen sich als Nährboden für Schimmelpilze.
Dieses Problem wird durch eine unzureichende Belüftung zusätzlich verschärft. Ohne irgendeinen regelmäßigen Luftaustausch bleibt die Feuchtigkeit in den Wohnung gefangen und kondensiert an den kältesten Stellen. Doch hier setzt das Lüftungssystem an: Dieses sorgt dafür, dass feuchte Luft kontinuierlich nach außen abgeführt und durch frische Luft von draußen ersetzt wird, bevor Schäden durch Schimmel verursacht werden können.
Wärmebrücken und bauliche Mängel
Bei einer Wärmebrücke handelt es sich um einen Bereich im Gebäude, welcher Wärme besser leitet und folglich auch schneller auskühlt. Der Nachteil hierbei ist, dass der Bereich eine geringere Temperatur als das restliche Gebäude aufweist und die Feuchtigkeit in der Luft dann hier kondensiert. Typische Beispiele für solche Bereiche sind Fensterlaibungen, Raumecken oder Anschlüsse zu Balkonen.
Auch bauliche Mängel wie undichte Dächer, defekte Wasserleitungen oder schlechte Isolierung können zu einer erhöhten Feuchtigkeit führen und das Risiko von einem Schimmelbefall erheblich steigern – vor allem, wenn ein Wasserschaden vorliegt. Halten Sie also Ausschau nach Bereichen in Ihrer Wohnung, bei der sich Kondenswasser anzusammeln scheint, da diese Orte sehr anfällig für die Bildung von Schimmel sind.
Richtiges Lüften – So geht’s!
Die Lösung zur Vermeidung von Schimmelpilzen in Ihrem Zuhause klingt erstmal relativ einfach – Lüften. Der Luftaustausch sorgt nämlich dafür, dass überschüssige Feuchtigkeit aus den Räumen abgeführt wird, bevor sich diese an Wänden und anderen Oberflächen niederschlagen kann. Worauf müssen Sie achten?
Sie haben Fragen zu einem Produkt oder einem Service oder brauchen einen Rat von uns? Wir helfen Ihnen gerne!
Grundlagen des richtigen Lüftens
Schlüssel hinter dem Lüften zur Prävention von Schimmel ist ein regelmäßiger und effektiver Luftaustausch. Hierbei ist es wichtig, dass die Luftfeuchtigkeit kontinuierlich nach außen geleitet wird, um die Bildung von Kondenswasser zu verhindern. Einer der bekanntesten Maßnahmen, um dies zu erreichen ist das altvertraute Stoßlüften.
Stoßlüften
Beim Stoßlüften werden die Fenster in der Wohnung mehrere Minuten weit geöffnet, um einen schnellen, stoßartigen Luftaustausch zu ermöglichen. Idealerweise sollten Sie dies mehrmals am Tag machen, vor allem morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Schlafengehen. Alternativ können Sie Ihr Fenster auch dauerhaft offen lassen, doch meistens fühlt man sich durch den Staub und die Ungeziefer von draußen eher dazu geneigt, die Fenster nach ein paar Minuten wieder zu schließen.
Querlüften
Ein noch effizienterer Weg zu Lüften erreichen Sie, wenn Sie einander gegenüberliegende Fenster gleichzeitig öffnen. Bei diesem sogenannten Querlüften entsteht nämlich ein Durchzug, der die verbrauchte Luft zügig nach draußen transportiert und neue Luft ins Haus bringt. Seien Sie jedoch vorsichtig, denn der Durchzug kann oftmals ziemlich stark sein und Türen sowie Fenster gewaltsam zum Zuknallen bringen.
Dauerlüften
Letztendlich können Sie Ihr Fenster auch einfach den ganzen Tag offen lassen und für eine angenehme Dauerlüftung sorgen. Natürlich bietet sich diese Methode weniger im Winter an als im Sommer, da der Wärmeverlust im Winter einfach viel zu hoch ist und zu horrend hohen Heizkosten für Sie führen kann. Auch nicht zu vergessen ist, dass ein offenes Fenster keine Möglichkeiten hat die Luft von draußen zu filtern und somit Staub, Allergene, Krankheitserreger und sonstige Partikel in Ihre Wohnung geführt werden können – auch Insekten können ein Problem sein.
Räume mit hoher Feuchtigkeit
In einigen Räumen eines Gebäudes ist besondere Vorsicht und Aufmerksamkeit geboten, wenn es ums Lüften geht. Vor allem in Bädern und Küchen entsteht durch Duschen, Baden und Kochen besonders viel Feuchtigkeit. Dies kann aber oftmals problematisch sein, da nicht jede Küche oder jedes Bad auch über Fenster verfügt. Hier müssen schließlich andere Lösungen, wie zum Beispiel Lüftungsanlagen zum Einsatz kommen.
Auch Schlafzimmer sollten morgens nach dem Aufstehen gründlich gelüftet werden, da sich über Nacht viel Feuchtigkeit durch ständiges Atmen und Schwitzen im Schlaf ansammeln kann.
Lüftungsanlagen zur Schimmelvermeidung
Sie wollen eine Option die eine dauerhafte Luftzirkulation bietet, ohne schädliche Partikel in Ihr Gebäude zu befördern? Dann sollten Sie die Installation einer Lüftungsanlage in Erwägung ziehen.
Funktionsweise einer Lüftungsanlage und ihre Vorteile
Im Kern ist die Funktionsweise einer Lüftungsanlage ganz simpel: Sie führt verbrauchte Luft aus den Innenräumen regelmäßig ab und ersetzt diese gleichzeitig mit frischer Luft, die von außen zugeführt wird. Feuchtigkeit kann sich durch diesen kontinuierlichen Prozess an keinen Oberflächen anstauen und vermeidet somit, dass Schimmel entsteht. Da Lüftungsanlagen automatisiert sind, gelingt Ihnen das sogar, wenn Sie gerade nicht in Ihrer Wohnung sind.
Verschiedene Arten von Lüftungssystemen
Wenn man an eine Lüftungsanlage denkt, kommen einem normalerweise zwei verschiedene Arten in den Sinn.
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Zentrale Lüftungsanlagen
Von einem zentralen System aus gesteuert, gelangt es diesen Lüftungssystemen die Luftzirkulation im gesamten Gebäude zu kontrollieren. Die zentrale Steuerung ist hierbei nämlich über mehrere Rohre mit der ganzen Wohnung vernetzt und kann insofern die Luft in jedem Raum regulieren. Selbstverständlich ist dieses System praktisch, doch es kommt auch mit eigenen Nachteilen – insbesondere dem Kostenfaktor.
Am meisten lohnt es sich in eine zentrale Lüftungsanlage zu investieren, wenn Sie dabei sind ein neues Gebäude zu bauen. Die Anlage kann in solchen Fällen in den Bauplan integriert werden. Ansonsten fallen bei der Installierung einer zentralen Lüftungsanlage oft hohe Kosten an, da diese an das bestehende Gebäude angepasst werden muss – eine mühselige und zeitintensive Aufgabe. Auch die Wartungskosten fallen bei diesen zentralen Anlagen teurer aus als bei der Alternative, da das vernetzte System komplizierter zu reparieren ist.
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Dezentrale Lüftungsanlagen
Bei der Alternative handelt es sich um Geräte, welche in einzelnen Räumen installiert werden und auch nur dort für eine Luftzirkulation sorgen. Die Investition in eine dezentrale Lüftungsanlage eignet sich daher vor allem aus zwei Gründen:
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Lüftungsbedarf in feuchtigkeitsanfälligen Problemzonen
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Nachrüstung von Lüftungen in bestehenden Gebäuden
Jede dieser Anlagen arbeitet vollkommen unabhängig voneinander. Welches Modell Sie brauchen und welche Funktionen Sie von Ihrer Anlage verlangen können stark vom Raum abhängen, in dem das Gerät stationiert werden soll – glücklicherweise bieten Ihnen dezentrale Lüftungsanlagen eine fast unendlich große Auswahl hierzu an.
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Womit können Sie Ihre Lüftungsanlage Ausstatten?
Wärmerückgewinnung
Moderne Lüftungssysteme verfügen über einen Wärmerückgewinner, in welchem die in der Abluft enthaltenen Wärme genutzt wird, um die frische Zuluft vorzuwärmen. Durch dieses Modul gelingt es Ihnen in Ihren Räumen für eine stabile Raumtemperatur zu sorgen, sowie langfristig an Energiekosten zu sparen.
Feuchtigkeitsregelung
Eine weitere Komponente einer modernen Lüftungsanlage kann der Feuchtigkeitsregler sein. Anhand von Sensoren sorgt dieser für eine kontinuierliche Überwachung der Luftfeuchtigkeit und kann die Lüftung in den jeweiligen Räumen entsprechend anpassen. Steigt die Luftfeuchtigkeit nämlich über ein bestimmtes Niveau, erhöht das System die Lüftungsstärke automatisch.
CO2-Sensoren
Neben Feuchtigkeitssensoren gibt es auch Sensoren, welche den CO2-Gehalt in Ihren Räumen messen und den Luftaustausch daraufhin automatisch anpassen können. Mit diesen Sensoren müssen Sie sich keine Sorgen mehr darüber machen, die Anlage dauerhaft manuell an- und auszuschalten, um an Stromkosten zu sparen. Die Sensoren halten den Luftaustausch dauerhaft auf einem idealen Niveau, damit das Raumklima stets optimal bleibt.
Vorteile von Lüftungsanlagen
Jede Methoden zum Lüften kommt mit eigenen Vor- und Nachteilen. Beispielsweise ist das Stoßlüften schnell, effektiv und vor allem kostenlos, leidet aber unter dem Nachteil, dass die frisch zugeführte Luft vollkommen ungefiltert ist und ebenfalls Schadstoffe enthalten kann. Was sind dann die Vorteile von Lüftungsanlagen?
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Kontinuierlicher Luftaustausch
Egal welche Tageszeit Sie haben oder welche Witterungsbedingungen draußen herrschen – Lüftungsanlagen arbeiten rund um die Uhr und gewährleisten damit einen kontinuierlichen und gleichmäßigen Luftaustausch. Beim Stoßlüften müssen Sie das Fenster hingegen dauerhaft auf- und zuschließen, was vor allem bei schlechtem Wetter unangenehm sein kann.
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Energieeffizienz
Da die Anlage dauerhaft mit Strom versorgt werden muss, kostet es selbstverständlich mehr eine Lüftungsanlage zu betreiben, als das Fenster einfach zu öffnen. Sie dürfen aber nicht vergessen, dass moderne Lüftungsanlagen über Funktionen verfügen, welche diesen Energieaufwand wieder ausgleichen.
Ihr Anlage wird nicht dauerhaft auf höchster Stufe laufen, sondern von Sensoren so angepasst, dass dauerhaft eine perfekte Raumluft in Ihrer Wohnung herrscht. Dies kann entweder bedeuten, dass Ihre Anlage auf einer geringen, energiesparenden Stufe, oder sogar gar nicht läuft, sich aber dann automatisch anschaltet, sobald bestimmte Messwerte überstiegen wurden. Es wird nur so viel Energie gebraucht wie notwendig, ohne dass Sie eingreifen müssen.
Darüber hinaus geht an kalten Tagen viel Wärme beim Stoßlüften verloren, welche durch die Heizung wieder mühselig ersetzt werden muss. Eine Lüftungsanlage ist hingegen viel effizienter, da weniger Wärme verloren geht.
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Schutz vor Schadstoffen und Lärm
Jede Lüftungsanlage verfügt über eingebaute Filter, welche Schadstoffe aus der Luft abgreifen. Machen Sie das Fenster zum Stoßlüften auf, scheint die Luft von außen erstmal frisch und gesund, doch in Wahrheit trägt diese unzählige Partikel mit sich, von denen manche nur nervig, andere aber auch durchaus gefährlich sind. Hierbei handelt es sich um Partikel wie:
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Staub
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Pollen und Gräser
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Krankheitserreger
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CO₂
Ferner können offene Fenster auch Insekten in Ihr Gebäude lassen, für Lärmbelästigung sorgen und schlechte Gerüche mit sich bringen – Probleme die Sie mit einer Lüftungsanlage nicht haben.
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Was ist der Nachteil?
Wie bereits erwähnt ist der größte Nachteil einer Lüftungsanlage der Kostenfaktor. Erstmal müssen Sie ein Gerät kaufen, danach müssen Sie für die Installation bezahlen und schließlich kommen dauerhafte Pflege und Wartungskosten auf Sie zu. Je nach Anzahl, Größe und Leistung der Lüftungsanlagen, können sich die Preise ebenfalls stark unterscheiden.
Regelmäßige Wartung und Pflege
Damit eine Lüftungsanlage ihre Aufgabe zuverlässig erfüllen kann, muss eine regelmäßige Pflege und Wartung an ihr vorgenommen werden. Verschmutzte Filter, verstopfte Lüftungskanäle oder Fehler an der Elektronik können die Effizienz des Systems beeinträchtigen. Im schlimmsten Fall führt dies sogar dazu, dass Ihre Lüftungsanlage eher zur Schimmelbildung beiträgt, indem Sie Feuchtigkeit und Schadstoffe in den Räumen verteilt. Achten Sie also darauf, Ihre Lüftungsanlage regelmäßig zu inspizieren, oder zumindest inspizieren zu lassen sowie die Filter auszutauschen.
Erste Maßnahmen bei Schimmelbefall
Sie haben Schimmel in Ihren eigenen vier Wänden entdeckt? Dann ist schnell Handlungsbedarf erfordert, um die Ausbreitung von gesundheitsschädlichen Sporen und Schaden an Ihrer Immobilie zu verhindern oder zumindest einzugrenzen.
Sofortmaßnahmen bei Entdeckung von Schimmel
Schimmelbefall ist alles andere als das Ende der Welt, bewahren Sie also zuallererst Ruhe und schauen Sie sich die Stelle etwas genauer an. Kleinere Stellen die von Schimmel befallen sind, bei denen der Schimmel auch nur auf der Oberfläche liegt, können und sollten von Ihnen selbst entfernt werden. Schließlich wollen Sie nicht, dass sich die Schimmelpilze ausbreiten und zu permanenten Schäden führen.
Das Einzige, was Sie hierfür benötigen sind speziell zur Schimmelbekämpfung entwickelte Reinigungsmittel. Achten Sie ebenfalls darauf Handschuhe und eine Atemschutzmaske zu tragen, um den Sporen keine Chance zu geben, mit Ihnen in direkten Kontakt zu kommen. All das sollte auch bei offenem Fenster gemacht werden, damit jegliche Sporen nach draußen geleitet werden und voilà – schon ist die befallene Stelle wieder sauber.
Wann wird es Zeit für professionelle Hilfe?
In vielen Fällen ist Schimmel ein Anzeichen für tiefgründigere Probleme. Stellen Sie fest, dass der Schimmelbefall sich bereits auf größere Flächen oder an schwer zugänglichen Bereichen verbreitet hat, sollten Sie nicht zögern, professionelle Hilfe hinzuzuziehen. Auch wenn der Schimmel ohne erkennbaren Grund entsteht oder immer wieder zurückkehrt, nachdem Sie ihn bekämpft haben, wird es Zeit, dass mal ein professionelles Auge darauf geworfen wird.
Fachleute haben nämlich die Expertise und Erfahrung, um den Schimmel effektiv zu bekämpfen und endgültig zu beseitigen, ohne dass dieser irgendwelche Sporen zurücklässt. Gerade in Situationen, in denen Schimmel tief in die Bausubstanz einzudringen droht, ist es wichtig das Problem von einem Profi an der Wurzel anpacken zu lassen.
Vermeiden Sie eine Ausbreitung der Schimmelsporen
Bevor die professionelle Hilfe bei Ihnen ankommt, sollten Sie noch auf ein paar Tipps achten, um die Ausbreitung des Schimmels zu vermeiden – schließlich wollen Sie den Fachmann nach der Entfernung nicht abermals anrufen müssen, weil Sie vor seiner Ankunft Sporen im ganzen Haus verteilt haben. Vermeiden Sie:
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Den Schimmel trocken abzuwischen
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Den Schimmel abzukratzen
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Starke Zugluft
Trockener Schimmel ist sehr staubig bei der Entfernung und verbreitet unzählige Sporen. Halten Sie den Schimmel feucht, damit dieser besser entfernt werden kann und weniger Sporen in die Luft schleudert.
Zwar sind offene Fenster gut, um Schimmelsporen loszuwerden, doch ein starker Durchzug kann diese Sporen eher im Haus verbreiten, als sie nach draußen zu führen.
Fazit
Abschließend lässt sich sagen: Schimmel ist ein ernstes Problem, welches jedoch gut bekämpft und sogar vorgebeugt werden kann.
Solange Sie in Ihren Räumen für ein angenehmes Raumklima, bestehend aus niedriger Feuchtigkeit und regelmäßigen Luftaustausch, sorgen, schützen Sie sowohl Ihre Gesundheit als auch die Bausubstanz von schwerwiegenden Schäden durch Schimmelbefall. Erreichen können Sie dies durch einfaches Lüften, durch die Sanierung für Schimmel anfällige Stellen oder anhand der Investition in eine Lüftungsanlage.
Geben Sie dem Schimmel keine Chance Ihr Leben zur Hölle zu machen und tun Sie schon heute was dagegen, um dem Wachstum dieses Elends vorzubeugen. Kontaktieren Sie uns noch heute, um mehr darüber zu erfahren, wie eine Lüftungsanlage Ihnen dabei helfen kann, Ihr Zuhause in einen Ort des Wohlbefindens zu verwandeln – frei von Schimmel und abgestandener Luft.
Sie haben Fragen zu einem Produkt oder einem Service oder brauchen einen Rat von uns? Wir helfen Ihnen gerne!



